Kilimandscharo und mehr

 

Wir wollten ihn unbedingt sehen, tagsüber ist der Kili (so nennen ihn die Einheimischen) sehr oft von Wolken verdeckt. 

Am Abend haben wir dann Glück und er lässt sich kurz blicken. 
Am nächsten Morgen stehen wir extra um 6 Uhr auf und haben freie Sicht. In der Morgendämmerung wirkt alles sehr Besonders. 
Wir total verschlafen🤣.....
....die Kinder auf dem Weg zur Schule und gute Sicht auf den Berg. 

Dann geht es heute ganz zeitig weiter, wir haben 260 Kilometer vor uns, das heißt in Tansania mehr als 6 Stunden Fahrt.

Ein letzter Blick zurück auf den Kili, der langsam wieder in den Wolken verschwindet und auf Moshi, dem "Tor" zur Besteigung. Wir hatten das nicht vor😂
Unsere Kondition reicht nicht, um ohne Vorbereitung auf knapp 6.000 Meter zu klettern, dazu braucht man auch mindestens eine Woche mit 3-4 Guides......und ganz viel 💰 
Es war trotzdem ein sehr schönes Erlebnis, am Fuße des Kilimandscharo gewesen zu sein. 

Und dann beginnt auch gleich wieder das "Abenteuer"....Baustellen, kaum befahrbare Umleitungen. 


Unser Ziel ist Lushoto in den Usambarabergen. Wieder erleben wir ein ganz anderes Tansania. 
Im Hintergrund die Kilimandscharo Region mit den gigantischen Bergketten....
....vorbei an kleinen Dörfern und roter Erde.


Wir kommen erstmals in eine Region mit riesigen Agavenfeldern .


Wir rätseln die ganze Fahrt, was man hier damit macht.
Man erkennt, dass die Blätter unten an der Pflanze abgeschnitten werden. 
Es ist eine Sisal-Agave, die Blätter werden eingeweicht, zerstampft und die Sisalfasern heraus geschnitten, getrocknet und zu Stricken, Matten, Teppichen usw. verbreitet.
Das Material ist sehr nachhaltig und strapazierfähig. 

Erstmals finden wir an der Straße eine Art Raststätte. Hauptsächlich für die vielen Busse, es ist ein kurzes Gewusel, dann sind alle wieder weg. Wir brauchen eine Pause, denn es geht gleich in die Berge. 
Für 30 km sind 1,5 Stunden veranschlagt....das kann was werden 🫣

Wir fahren mitten durch die Usambaraberge, die Straße schlängelt sich anfangs ganz schmal am Hang entlang, ich bremse bei jedem entgegenkommenden Fahrzeug mit 🫣
Von oben sieht man nochmal die riesigen Agavenplantagen.
Es geht über mehrere Pässe, in der Mitte wird die Straße etwas breiter. 
Ziemlich kaputt erreichen wir Lushoto, eine Kleinstadt in den Usambarabergen. 

Es war eigentlich wie immer, das nervige Suchen nach unsere Unterkunft war wieder angesagt, auch die Straße wie immer schwierig. 
Wir haben es trotzdem geschafft und finden es schön hier.
Blühende Monstera habe ich auch noch nicht gesehen...

Es ist eine weitläufige Anlage, ein großer Garten.  Wir übernachten in einer Art Zelt. 

Das Wetter ist angenehm, da wir auf über 1400 Metern sind, ......es sind nur ca. 23-24 Grad😅.......Grüße ins kalte Tunzenhausen 😅

Kommentare

  1. Schöne Grüße zurück, hier ist es sehr verregnet und matschig, aber wir sind ja mit Fasching beschäftigt, das lenkt zum Glück ab🥳. Das obere Foto von euch ist sehr schön, man könnte meinen, ihr seid frisch verliebt 🥰🤣

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  2. Hallo Ihr zwei Weltenbummler, ich freue mich immer über Euren Status im WhatsApp, aber auch über den bei trddyundelke ausführlich beschrieben Reiseverlauf. Macht große Freude dabei zu sein. Danke❣️
    Macht weiter so und passt gut auf Euch auf!
    Bis bald
    Ganz liebe Grüße von Mario und Jutta aus Wiesbaden 😉

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